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Hochschulentwicklung Seit 1995 bin ich für die Universitäten Dortmund, Marburg und Bochum für die Verwaltung, für Fakultäten oder einzelne Institute tätig. Die gesellschaftliche Situation von heute stellt die Hochschulen vor Herausforderungen, die eine neue Qualität der Entwicklung nötig machen. Diese kann nur dann höchsten Ansprüchen genügen, wenn die Hochschule in ihren verschiedenen Aufgabenfeldern sich als lernende Organisation begreift, d.h. wenn sie das Forschen und Entwickeln auch auf die eigene Organisation bezieht. Im Bereich der Lehre gibt es zahlreiche Ansätze, die Qualität zu verbessern. Hochschuldidaktische Fortbildungen für Lehrende verschiedener Fakultäten gehören zu meinem Aufgabenbereich (Uni Dortmund, "Start in die Lehre") ebenso wie die Beratung von Teams (Uni Bochum, Projekt Teamberatung). In Bochum sind in der Fakultät für Medizin in der Lehre eine Reihe von einschneidenden Veränderungen im Gange. Dafür moderiert das Büro für Studienreform Medizin interdisziplinäre Arbeitsgruppen zur Curriculum-Entwicklung und bietet den Lehrenden medizindidaktische Fortbildungen an.
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Seit dem Wintersemester 2003/2004 wächst und gedeiht parallel zum Regelstudiengang ein Modellstudiengang mit 42 Studierenden pro Jahrgang. Die ersten Äquivalenzprüfungen zum Physikum 2005 des Regelstudiengangs dokumentieren eine erfreuliche Qualität der Leistungen. Im Regelstudiengang ist seit Sommer 2002 in der Vorklinik ein neues Konzept umgesetzt worden, das Forderungen der neuen Approbationsordnung von Juni 2002 vorweggenommen hat: interdisziplinäres Arbeiten von Lehrenden und Studierenden, Verknüpfung von Theorie und Praxis, problemorientiertes Lernen. Die zentrale Verwaltung der Ruhr-Universität hat ein neues Konzept für Personalentwicklung eingeführt. Dafür stand die Entwicklung eines Leitbildes am Anfang. Diesen Prozess habe ich mit konzipiert und gesteuert.
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